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Die Region Albenwall mit ihren Mythen und Legenden

Windig, verregnet und kalt liegt Albenwall zwischen Roter Sichel und Salamandersteinen. Diese ungünstige Wetterlage macht ein Auskommen in dieser Region schwerer als es eh schon ist. Die ca. 100 Bewohner des Dörfchens Albenwall stammen nicht nur von Bauern ab. Unter den Nachfahren sind auch Nachfahren von Abenteurern die die Abgeschiedenheit liebten, Forschern (Dies belegt der uralte Magierturm) die die Gesetze nicht immer so genau nahmen und anderes lichtscheues Gesindel. Die Burg Albenwall selbst war vermutlich bei ihrer Gründung eine Raubritterburg. Dies belegt ein Lied aus früherer Zeit:

„Pfeffersäcke lasst euch sagen,

Reitet nicht in’d  Rote Sichel,

Sonst wert ihr nichts mehr haben,

Denn dort haust der Ritter Mikkel.

 

Mikkel wird euch nicht beschützen,

Lieber schützt er si selbst,

Wird euch auch nicht stützen,

auch wennst noch so Schmerzen meldst,

 

Drom af der Klipp im Albenwall,

lebta mim sein ganzen Gold,

doch nur für den Fall,

das ihn ned der 13t hold.

 

Ja, ja des is da Ritter Mikkel,

edel ned, aber stark,

tut se in teuran Stoff eiwickeln,

dass ihn ned de Kältn plagt.“

In Albenwall kennt jeder den Erbauer der Burg. Er  hieß sich Bergkomtur Mikkel Ouvenmaas und war einfacher Herkunft. Sein Vater übte den Beruf des Händlers aus. Schon früh bekam der junge Mikkel mit, das es Menschen gab die andere bestahlen und nicht schlecht damit lebten. Irgendwann begann er dann damit es diesen gleichzutun.

 Bergkomtur Mikkel

Er zog von seinem Geburtsort in die Rote Sichel um sich dort nach Abenteurern umzusehen, die seine Raubzüge unterstützten. Bald hatte er eine kleine Armee um sich gesellt. Ungefähr 50 Strauchdiebe, bewaffnet mit Holzfälleräxten, Sensen, Flegeln und Mistgabeln suchten die Siedlungen in Nordweiden heim. Ganze Strafexpeditionen wurden in die Sichel entsandt um Mikkel's Haufen zu vertreiben. Eine jede blieb erfolglos und so zogen die Weidener Ritter wieder ab. Dabei ließen sie ein jedes mal ihren Zorn an Goblins und Waldläufern aus die ihren Weg kreuzten. Dies führte dazu das sich die Waldbewohner gegen die Weidener erhoben. Die Unruhen führten dazu das der Weidener Herzog den Sichelbewohnern das Angebot machte, sie in Frieden zu lassen, sobald sie bereit währen unter Weidener Führung in die Sichel zu ziehen um den Bergkomtur in einer Art Hetzjagd zu finden. Die Waldbewohner fanden dies völlig überflüssig, da sie eigentlich kein Problem mit dem Räuberbaron hatten. So entschieden sie sich gegen das Weidener Angebot.

Im Gegenteil verbündeten sie sich mit dem Ouvenmaaser und verwirrten die Weidener Expeditionen. Langsam war das ganze Gebirgsgebiet zwischen dem Roten Pass und dem Rathil für jegliche Person nicht ereichbar. Inzwischen baute sich Mikkel's Haufen zu einer festen Organisation heraus. Durch die ganzen Raubzüge schaffte er genug beiseite um sich einen Stammsitz zu bauen. Der Ouvenmaaser nannte sich nun Bergkomtur. Die Waldläufer dienten ihm als Kundschafter, die Goblins als Fußvolk. Bestimmt 200 Mann standen unter seinem Kommando.

Doch die Goblin-Schamanin Kunga Suula neidete ihm seinen Ruhm und verriet ihn. Die Weidener wussten nun den Weg zur Burg, der von den Goblins offengehalten wurde. Ohne die Unterstützung der Goblins hatten die 70 Verteidiger keine Chance zu entkommen. Burg Albenwall fiel unter dem Ansturm von 350 Weidenern. Mikkel Ouvenmaas wurde zur Bärenburg gebracht und vor über 2000 Zuschauern enthauptet. Die Burg wurde jedoch dem Ritter Cronar Tarben zum Lehen gegeben. Im Zuge mehrerer Reichskrisen entschwand die Burg aus dem Gebiet des Herzogtums und bis heute ist es so geblieben. Man ist sich der günstigen Lage bewusst. Jedoch ist das Land um Albenwall so arm, das eine Besetzung völlig unwirtschaftlich wäre.

Heute ist Albenwall immer noch so arm wie früher. Getreide wächst mehr schlecht als recht. Viehhaltung ist an den kargen Berghängen fast reine Zeitverschwendung. Viele Bewohner der Gegend leben vom Kräutersammeln und jagen. Daneben stellt das Steinschleifen die 2.größte Einkommensquelle des Dorfes dar. Die Schleiferei Binsbokkel und Söhne stellt den größten Anteil an geschliffenen Steinen der Nordlande.

"B&S-Stein, schön wie Elfenbein,schön wie kein anderer Stein"

Wichtige Persönlichkeiten brachte die Region nie hervor. Denn der Räuber Mikkel war Ouvenmaaser. Die bekannteste Persönlichkeit der Region ist deshalb wahrscheinlich Nachtwind. Ein Halbelf der sich der Dichtung verschrieben hat.




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